Montag, 2. März 2015

Hipsters aufgepasst!


Ästhetisch und auf das Wesentliche reduziert. Schlicht und doch schnell. Fixies. Starre Gänge machen aus Mensch und Maschine eine Einheit. Kultur auf den Straßen. Getragen von Radboten und gefährlichen Manövern zwischen Autos. Und Style. Sehr viel Style. Es wird gepost. Auf und neben Ein-Gang-Rädern. Das ultimative Fahrgefühl in Interviews beschworen. Harte Jungs und schnelle Mädchen. Ohne Bremsen mit grandioser Fahrkunst.

Ein Hype fährt die Runde schon langsam zu Ende. Es war ja schon ein bisschen SEHR viel Fixie und coole Hipsters im lebensbedrohlichen Straßenverkehr. Sogar durch Hollywood sind die reduzierten Räder gesaust. Hier angesagt - dort belächelt. Ja sogar ausgelacht! Bitte unbedingt ansehen, wie sehr dort GELACHT wird!

Mittwoch, 18. Februar 2015

Auf einem Drachen durch die Stadt


Wer wünscht sich das nicht, einmal auf einem Drachen durch die Stadt zu reiten. Vorbei an hupenden Autos und staunenden Passanten. Ungeheuerlich mächtig fühlt sich das an, schreibe ich aus eigener Erfahrung. Und ihr glaubt mir nicht? Was nach Münchhausen klingt ist grün und rosa mit gefährlich spitzen Zähnen.


Die Geschichte aus einer anderen Perspektive beginnt in der Nacht vor Fasching-Dienstag am Dachboden. Unzählige Kisten mit Dingen, die genau dort hingehören und ich dazwischen in der Hoffnung ein schräges Outfit zu finden. Nach viel eingeatmetem Staub lässt mich ein Gedanke nicht mehr los: Warum nicht das Fahrrad verkleiden?


Die Nacht war noch lang und die Ideen reichlich. Ein grüner Drache mit rosa Füßen erblickte Stunden später das Licht der Garagenlampe. Um dann mit mir gemeinsam durch die Stadt zu reiten und sich seines Lebens zu freuen.

Donnerstag, 12. Februar 2015

Schweinehund und Saukälte


Eine eigene Kunst ist es, die winterliche Kälte in heiße Stunden im Sattel zu verwandeln. Denn dazu muss zu aller erst der entspannte Schweinehund überwunden werden, der auf dem warmen Sofa liegt, heißen Kakao schlürft und sich gerade nichts Gemütlicheres vorstellen kann. Wer es geschafft hat sich zu überwinden und mit einem Bein in der Radhose steckt, der ist schon fast dort, wo man erst so richtig in die Pedale treten muss, damit es warm wird.

Aus den Sofas möchte ich Euch locken, hinauf aufs Rad und raus in den bezaubernden Winter. Die eisige Landschaft ist viel zu schön um nicht befahren zu werden. Und wer noch immer nicht seine Radklamotten an hat, den motivieren vielleicht ein paar winterliche Eindrücke meiner kleinen frostigen Radtouren und der Hinweis, dass der Kakao viel besser schmeckt nachdem man dem Schweinehund die Saukälte gezeigt hat!








Mittwoch, 4. Februar 2015

Schiurlaub am Fahrrad


Die Dominanz der zwei Bretter im Winterurlaub will mancherorts hinterfragt werden. Skifahren also, bekommt Konkurrenz von zwei Rädern. Fetten Rädern. Die richtig Spaß auf Schnee machen und das Wort GRIP neu definieren.

Fette Räder hat sie, die Konkurrenz, namentlich Fatbikes. Das Fahren auf Schnee wird durch die extrem dicken Reifen nicht nur erst möglich sondern macht so viel Freude, dass man gar nicht genug bekommen kann. Und ich habe nicht genug bekommen und wollte in diesem Winterurlaub nur mehr Radfahren!


Möglich macht das neben den dicken Reifen auch die Idee von Werner Madlencnik und Michael Stix in der Ramsau am Dachstein in der Steiermark. Seit diesem Jahr bieten sie dort geführte Touren auf den vielen präparierten Winterwanderrouten, Schlittenwegen und geräumten Forststraßen mit Fatbikes an. Fatbike On Snow nennt sich das ambitionierte Projekt und erfährt regen Zuspruch.


Mit 10 Fatbikes, Helmen, GoPros und auch dem Angebot von Nachtfahrten steht einem Fahrrad-Winterabenteuer nichts mehr im Weg, außer vielleicht das Paar Ski...

Mittwoch, 14. Januar 2015

Verrückt sein! Aber warum?


Was treibt Menschen an sich selbst zu quälen?
Warum fährt man ein 4800 Kilometer langes Fahrradrennen, freiwillig?
Was motiviert diese unglaublichen Strapazen auf sich zu nehmen?

Schon bei dem Gedanken 100 Kilometer mit dem Rad zu fahren schüttelt so mancher verwirrt den Kopf - man sei doch nicht verrückt. Aber sind die TeilnehmerInnen von Ultra-Langdistanzrennen wie dem Race Across America alles Verrückte?  Anders gefragt: Ist es normal unbeschreibliche physische Schmerzen, Halluzinationen, wahrliche Grenzerfahrungen und mentale Extremsituationen freiwillig zu erfahren?
Die Journalistin, Autorin und Ultra-Distanz-Athletin Amy Snyder gibt viele interessante Antworten auf diese Fragen. Und sie bringt in einem sehenswerten Vortrag all die vielen Gründe sich zu quälen auf den Punkt:


Da bleibt dann nur noch die Frage: Ist denn verrückt nicht ganz normal?

Dienstag, 30. Dezember 2014

Vom Weltuntergang und Lebensräumen


2015 und... die Welt wird aller Voraussicht nach nicht untergehen. (Nachdem ein aufmerksamer Leser oder eine aufmerksame Leserin auf die bemerkenswerte Reihenfolge der letzten vier Beiträge hingewiesen hat, wird nun nicht ein Weltuntergang heraufbeschworen.) Sich Gedanken über die Zukunft zu machen ist nie verkehrt. Vor allem wenn es sich um ein besseres, umweltfreundlicheres Leben in unseren Städten handelt. Und man vielleicht noch auf der Suche nach einem wirklich guten und weltverändernden Vorsatz für das neue Jahr ist.

Stadt, umweltfreundlich, Lebensqualität - da fällt einem doch sofort die urbane Mobilität ein. Alleine hier gäbe es genügend Potenzial für gute, weltverändernde Vorsätze. Wie wäre es damit:
"Beizutragen mehr Lebensraum in unseren Städten zu schaffen! Wäre das nicht ein schöner Vorsatz für das neue Jahr?!"
Also weniger Platz für Autos und mehr Platz zum Leben. Zum Beispiel durch den Umstieg vom Auto auf ein Fahrrad, das wenig Platz braucht, Fahrspaß garantiert, schick aussieht, multifunktional und leicht ist, das auch im Zug mitfährt und zugleich Lasten transportieren kann. Das klingt zwar nach einer urbanen eierlegenden Wollmilchsau und ist es schlichtweg auch, das Kiffy!


Das multifunktionale Gefährt könnte die urbane Mobilität revolutionieren. Vorausgesetzt viele Menschen nehmen den oben beschriebenen Vorsatz ernst und dieses Fahrrad geht in Produktion. Denn noch handelt es sich hier um einen französischen Prototyp, der es zumindest schon einmal auf meine Liste der Liebe auf den ersten ein Fahrrad auf den zweiten Blick Fahrräder geschafft hat.

Es besticht durch seine Vielseitigkeit. Dieses Fahrrad mit dem berauschenden Namen Kiffy vereint scheinbare Gegensätze: Ein zerlegbares Lastenrad, das klein, leicht und auch transportfähig ist. Es erleichtert das Einkaufen, da man den vorderen Teil ganz einfach wie einen Rollkoffer mitführen kann und zu Hause benötigt es weniger Abstellfläche als ein herkömmliches Fahrrad. Die drei Räder mit der SWING-Technologie verschaffen dem Rad Stabilität und zugleich garantieren sie beschwingte Kurvenfahrten. Das kleine Wunder bestaunen und hoffen, dass es irgendwann zu kaufen ist und unsere Städte nachhaltig verändert:

KIFFY TRICYCLE from Agence360 on Vimeo.

Donnerstag, 25. Dezember 2014

Frohe Weihnachten


fahrradleben wünscht ein gemütliches Weihnachtsfest mit viel fahrradfreude, entspannter Familie und Zeit um Rad zu fahren!