Mittwoch, 20. August 2014

fahrradleben in neuem Kleid


Immer in Bewegung zu bleiben. Das tut gut. Und sieht doch ganz nett aus. Ein wenig Veränderung. fahrradleben erlebt sich in neuem Kleid. Darunter wird aber mit Freude weitergeschrieben in die Weiten des Webs. Für ein fahrradleben.


Und Platz wurde geschaffen für die schreibenden KollegInnen - eine Spaltenlänge Blogs pures fahrradleben. Nun denn, auf ein Leben lang Fahrrad fahren und langsam die Welt erfahren...

Mittwoch, 13. August 2014

Kunst-Stücke


Es ist ein Kunst-Stück mit den Fahrrad durch die Luft zu fliegen. Gleichzeitig sich zu drehen. Das Rad kurz los zu lassen. Dabei noch cool auszusehen. Und dazu ein Rennrad zu benutzen...

Es ein Kunst-Stück Fahrradreifen in schwarze Farbe zu tauchen und über weißes Papier zu fahren. Das Rad geschickt zu drehen. Dabei zum Beispiel den Eiffelturm oder die Tower Bridge entstehen zu lassen. Und das dann in begrenzter Auflage übers Web anzubieten.



Thomas Yang verbindet zwei Leidenschaften - das Fahrrad und die Kunst - und das ist wirklich sehenswert!

Mittwoch, 6. August 2014

600 Kilometer ERLEBEN


600 Kilometer Non-Stop durch Kroatien. Auf dem Fahrrad mit liebenswerten fahrradmenschen. Das fühlt sich so richtig nach Leben an. Nach fahrradleben. Geschrieben habe ich schon des Öfteren von Langstrecken-Bewerben. Das tue ich nun zum wiederholten Male. Aber diesmal mit der persönlichen Erfahrung eines 600 Kilometer Brevets.


 Ein Brevet ist ein Langstrecken-Fahrrad-Bewerb bei dem eine Strecke ab 200 Kilometer unter einer bestimmten Zeit gefahren werden muss. Es gibt keine Wertungen der einzelnen Leistungen, daher versucht man nach Möglichkeit gemeinsam zu fahren, sich zu motivieren und gegenseitig zu unterstützen! Unterstützung von außen ist jedoch nicht erlaubt. Das heißt, keine Begleitfahrzeuge und in den meisten Fällen kein Gepäcktransport.


Alle vier Jahre findet der älteste und einer der längsten Brevets in Frankreich statt. Nächstes Jahr ist es wieder einmal so weit - 1200 Kilometer von Paris nach Brest und wieder zurück. Ein Fest der Menschlichkeit und des gemeinsamen Fahrradfahrens, wie mir schon so oft von TeilnehmerInnen berichtet wurde. 90 Stunden hat man maximal dafür Zeit. Und man muss sich dafür qualifizieren: Im Jahr dieses Brevets, also 2015, müssen in aufsteigender Reihenfolge jeweils ein 200, 300, 400 und 600 Kilometer Brevet erfolgreich gefahren werden.


Wer schon in diesem Jahr einen längeren Brevet absolviert, darf sich 2015 einen Monat früher für die 1200 Kilometer anmelden. Und, wer mich kennt oder zwischen den Zeilen mein Liebe zu Langstrecken erkannt hat, ahnt vielleicht was ich für nächstes Jahr geplant habe. Nun wurde letztes Wochenende von Randonneurs Croatie ein 600 Kilometer Brevet veranstaltet. Mein erster der in mir ein Langstrecken-Fahrrad-Feuer entfacht hat...


So sieht das dann aus. Knapp 32 Stunden im Sattel, 600 Kilometer und 8600 Höhenmeter. Ein wenig müde Augen, das gebe ich ja zu, aber glücklich und ja, wirklich glücklich! Denn erstens war die Strecke von Zagreb nach Rijeka quer durch Istrien und wieder zurück nach Zagreb landschaftlich der Wahnsinn...


...und zweitens waren die Menschen mit denen ich unterwegs war und die ich in ihrem ganzen Wesen und Leiden erfahren habe eine wahre Bereicherung. Da bewegt sich etwas. Gemeinsam auf dem Fahrrad. Menschen da draußen, schwingt Euch auf die Räder erlebt Euch und andere ungeschminkt und ganz nah am Leben!!!


 Und da kauft man sich in einem kleinen Tante-Emma-Laden ein Cola, lernt eine Tante Emma im mütterlichen Gespräch persönlich kennen und zurück beim Rad liest man "I will survive". JA, mit Menschen die das LEBEN entdeckt haben, sich frei fühlen wollen und ganz nah dran sind. Also machen wir das Überleben zum Erleben und diesen Spirit möchte ich teilen und will Euch alle da draußen motivieren zu leben - let it go - lets got - DANKE!!!

Sonntag, 27. Juli 2014

Liebe auf den ersten - ein Fahrrad auf den zweiten Blick _2_


Bei mir zu Hause liegen neben vielen Fahrrädern auch einige Listen herum: Do-Listen, ToDo-Listen, Willhaben-Listen, Einkaufs-Listen usw. Manchmal kommt es mir so vor mein Leben ist ein Listen-Leben. Was ich tun soll, kaufen oder haben will, wirklich tun soll - all das steht auf meinen Listen.

Eine dieser Listen ist besonders lang. Und wird immer länger. Nichts wird von dieser Liste gestrichen. Oft nehme ich sie zur Hand. Zeige sie sogar anderen. Denn darauf befinden sich meine Liebe auf den ersten - ein Fahrrad auf den zweiten Blick-Fahrräder. Nun, alle Fahrräder sind in gewisser Weise schon ein Wunder, eben weil sie Fahrräder sind. Aber es gibt die ganz besonderen, äußerst schönen, außergewöhnlichen, bemerkenswerten, erinnerungswürdigen und einzigartigen Fahrräder. Man sieht sie und es ist Liebe auf den ersten Blick.

Sie sind Teil meines Fahrradlebens und werden hier in Zukunft auf fahrradleben den Weiten des Webs präsentiert. Jetzt und in Zukunft. Und in der Vergangenheit habe ich schon einmal über ein Rad auf dieser Liste geschrieben.

Nun, das zweite Fahrrad der Reihe (!) Liebe auf den ersten - ein Fahrrad auf den zweiten Blick wurde für Ben gebaut. Wer Ben ist, weiß ich nicht. Aber sein Rad steht auf meiner Liste. Ein Single-Speed-Commuter aus der Edelschmiede field.


Einzelangefertigt in der britischen Stadt Sheffield. Dort haben sich ein Hersteller, ein Maler, ein Grafik-Designer und ein Ingenieur zusammengetan um solche Meisterwerke in Handarbeit zu schaffen. Es geht um die Details, den Stahl und vor allem die Lackierung. 



Dieses will einfach auf meine Willhaben-Liste...

Dienstag, 22. Juli 2014

Gefahren oder geschrieben


Ich liebe das Fahrrad. Vor allem wenn die Kette surrt, der Fahrtwind mir die Nase kitzelt und sich dieses eine Gefühl in meinem Körper ausbreitet. Und dann muss ich lächeln. Lachen. Freude versprühen. Alle Menschen will ich mit diesem Gefühl anstecken. Fahren und leben.


Schreiben. Nun ja, ich saß im letzten Monat lieber auf dem Sattel als hinter dem Bildschirm. Eben staube ich die Tastatur ab mit dem Vorsatz wieder regelmäßiger Geschichten zu schreiben, fahrradleben zu schreiben. Bis bald, schreibe ich!

Mittwoch, 18. Juni 2014

Die Härtesten der Wahnsinnigen


4880 Kilometer quer durch die USA. Vom Pazifik zum Atlantik. In 7 Tagen, 15 Stunden und 11 Minuten. Mit dem Auto schon eine ziemliche Herausforderung! Und mit dem Fahrrad? Eigentlich unmenschlich, unmöglich! Nur mit Superkräften machbar.

Und die dürfte er haben. Zumindest hat er seinen Schweinehund wirklich gut gezähmt, der Christoph Strasser. Siegt zum zweiten Mal in Folge beim Race Across America. In Rekordzeit von unter acht Tagen hat es bis auf Strasser noch niemand geschafft von der West- zur Ostküste zu fahren. Als er über die Ziellinie rauschte war der zu dieser Zeit Zweitplatzierte 750 Kilometer hinter ihm. Ich ziehe ehrfurchtsvoll den Radhelm vor dieser außerordentlichen Leistung! Gratuliere dem ganzen Team und wünsche dem Rekordsieger einen angenehmen guten Schlaf. Den hat er sich nach 170 Stunden im Sattel mit nur 6:30 Ruhezeit wirklich verdient!!



Noch auf dem Weg von der West- zur Ostküste der USA befinden sich die TeilnehmerInnen des Trans Am Race. Nun diese verrückten RadfahrerInnen fahren ganz auf sich alleine gestellt, das heißt ohne Team bzw. Betreuung. Was gebraucht wird muss hier selbst mitgenommen oder auf der Strecke besorgt werden.


Ähnlich dem Transcontinental Race in Europa fahren 5 Radfahrerinnen und 38 Radfahrer 6812 Kilometer quer durch die USA. Nebenbei sind 56 000 Höhenmeter zu bewältigen. Bei so vielen Zahlen wird einem schon beim Lesen schwindlig.

Wie bereitet man sich denn auf ein so abenteuerliches Rennen vor? Mit was für einem Rad fährt man denn da? Wie sieht die Packliste aus? Nun, der 23 jährige Brite Edward Pickup ist einer der 38 Wahnsinnigen und zurzeit als Dritter unterwegs in diesem Rennen. Zudem hat er von seinen Vorbereitungen (die durchaus turbulent waren) auf seinem Blog berichtet: Ein spannender Einblick in die Welt eines Laaaaaangstrecken Radlers.

Sonntag, 1. Juni 2014

Das Fahrrad - eine Wissenschaft



Mein Fahrradherz hat in den letzten Wochen hoch höher HOCHSCHULE geschlagen. Studierenden der Universität Graz bot sich dieses Semester die Möglichkeit eine Lehrveranstaltung mit dem Titel „Das Fahrrad: Geschichte – Technik – Innovation“ zu besuchen.

Bernhard Wieser, wissenschaftlicher Mitarbeiter am IFZ, hatte die glorreiche Idee „am Beispiel des Fahrrades ein Verständnis für technologische Entwicklungen und Innovationen zu vermitteln“. Unterschiedlichste Beiträge über das Fahrrad wurden in einem gesellschaftspolitisch sozialwissenschaftlichen Kontext präsentiert und von den motivierten und fahrradbegeisterten TeilnehmerInnen diskutiert: Städteplanung und Verkehr, das Lastenrad, Geschichte und Innovation, Fahrrad und die Emanzipation der Frauen, die Rolle des Radsports und vieles mehr.

Zum krönenden Abschluss fuhren wir gemeinsam mit dem Fahrrad von Graz nach Werndorf und besuchten dort die detailreiche und sehenswerte Fahrrad-Privatsammlung von Egon Lampl. Ein paar Impressionen untermalt mit dem Fahrradlied von Binder & Krieglstein:


An dieser Stelle ein großes Lob an den sehr engagierten, liebenswerten und äußerst kompetenten Lehrveranstaltungsleiter und die vielen wirklich netten TeilnehmerInnen – DANKE!